Energieberatung Eilers - Thermografie - Blower Door
Ihr Energieberater für Oldenburg und Umgebung





News Archiv

22.02.2017

Blower Door Messungen großer Gebäude - Multiple Fan

27.12.2016

Bauphysik WUFI, Hygrothermische Simulation und Bauteilbewertung

02.11.2016

Solarthermische Simulation "GetSolar"

02.10.2016

Blower Door Messung: Leckageortung mit Thermografie

02.10.2016

Energieeffizienz-Experte [DENA] für Nichtwohngebäude

01.10.2016

Das a-Wert Mess-System

07.03.2016

Bauphysik, hygrothermische Beurteilung

13.02.2016

U-Wert Messung: Praxisbeispiel Bedeutung für Sanierung

28.01.2016

Neu: U-Wert Messungen

09.01.2016

Lüftungskonzept nach DIN 1946-6

02.01.2016

Bauteilbezogene jährliche Energieeinsparung und Rendite

31.12.2015

Frohes neues und erfolgreiches Jahr

20.09.2015

News Energieeffizienz-Experten

13.09.2015

Aktuelle Präsentation unter Download/Infos

24.08.2015

EnEV 2016 / KfW Effizienzhäuser ab 2016

25.05.2015

Stromsparberatung, Strom sparen

03.05.2015

Luftdichtheitskonzept

02.05.2015

Lüftungskonzept gem. DIN 1946-6

29.04.2015

Neu: Bauteiluntersuchungen

09.04.2015

§ 16a Pflicht in Immobilienanzeigen

06.04.2015

Oldenburger Energie-Check: Stadt zahlt die Hälfte dazu

28.02.2015

BAFA-Förderung: Neue Richtlinie erhöht Zuschüsse und Wahlfreiheit

18.01.2015

Aktuell: Flyer Ingenieurbüro

14.01.2015

Wozu Wärmebrückenberechnung?

31.12.2014

Frohes neues Jahr 2015

05.12.2014

Qualitäts-Thermografie / Qualitäts-Thermografiebericht

08.11.2014

Aktueller Thermografie Flyer

30.10.2014

Energetische Fachplanung und Baubegleitung seit 01.06.2014

30.09.2014

Eintragung: Energieeffizienz-Experten

22.09.2014

Welchen Experten benötige ich für meinen Neubau oder für meine Sanierung?

31.05.2014

KfW-Online Bestätigung zum Antrag

30.04.2014

Einführung EnEV 2014

Bauphysik, hygrothermische Beurteilung

In der Bauphysik wird - i.d.R. - nach dem Glaser-Verfahren ermittelt, ob und an welcher Stelle in einer Baukonstruktion Tauwasser ausfällt. Es wird näherungsweise die Feuchtigkeitsanreicherung durch Diffusion in Bauteile ermittelt. Dabei werden Feuchtespeicherung im Material sowie kapillare Wassertransportvorgänge nicht berücksichtigt.

Bei gemäß dem Glaser-Verfahren hinsichtlich Tauwasserausfall und -anreicherung kritischen Baukonstruktionen rechnen wir mit einer Bauphysik Software (Näherungsverfahren), mit der wir auch die Kondensatausbreitung und kapillare Wasserströme berücksichtigen können. Dieses erlaubt uns die Bewertung der bauphysikalischen Qualität eines Bauteilaufbaus. Insbesondere bei Innendämmungen ist dies von entscheidender Bedeutung.

Mit dem von uns verwendeten Näherungsverfahren können Baukonstruktionen (z.B. Wände, Dächer) hygrothermisch beurteilt werden. Voraussetzung ist die genaue Kenntnis der technischen Daten der verwendeten Baustoffe/Bauteile.

Es wird beim Glaser-Verfahren davon ausgegangen, dass das Kondensat zwischen den Schichten entsteht und dort auch gespeichert wird. Unabhängig von der tatsächlich anfallenden Kondensatmenge bleiben die Dampfströme und der Kondensationsbereich konstant, da eine Ausbreitung des Kondensats bei Glaser nicht berücksichtigt wird.

Sobald sich in der Konstruktion Kondensat bildet, stellen sich in der Realität jedoch zusätzlich zu den
Dampfströmen nun auch vom Kondensationsbereich wegführende Flüssigwasserströme ein (kapillare
Leitung). Dieser Prozess wird im Näherungsverfahren berücksichtigt und erlaubt eine realitätsnähere Beschreibung der Feuchtetransportprozesse.

Die kapillare Ausbreitung des Kondensats führt zu einer hygrischen Entspannung der Konstruktion. Durch die Berücksichtigung dieses Prozesses ergeben Berechnungen mit dem Näherungsverfahren meist geringere Kondensatmengen im Vergleich zum Glaserschema. Vor allem bei Innendämmsystemen überschätzt das Glaser-Verfahren die berechnete Kondensatmenge stark, während das Näherungsverfahren eher die tatsächlich auftretenden Kondensatmengen und die Verteilung des Kondensats beschreibt.

Obwohl dieses Verfahren analog zum Glaserverfahren auch nur Erwartungswerte für das auftretende Kondensat liefert, ist die Berechnung vor allem bei innen gedämmten Konstruktionen dichter an der Realität und erlaubt damit die positive Nachweisführung auch bei Konstruktionen, die mit dem traditionellen Glaserverfahren als kritisch eingestuft werden.